Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister besucht North.io
Kiel. Am vergangenen Freitag stand der Besuch des Chefs der Staatskanzlei (CDS) des Land Schleswig-Holstein bei north.io GmbH auf dem Programm.
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Admin
14.4.2026
Kiel/ Rostock. Der Kieler Ocean Big Data Spezialist north.io begleitet erstmals die SeaSEC-Challenge-Weeks „Data2Sea2026“ vom 13. bis 24. April 2026 in der Rostocker Bucht als integraler Bestandteil des Funktions- und Organisationsteams. Im Gegensatz zur zurückliegenden internationalen Übung REPMUS (Robotic Experimentation and Prototyping using Maritime Uncrewed Systems) 2025 in Portugal nimmt north.io dieses Mal nicht als Bewerber oder Demonstrator teil, sondern stellt seine weltweit einzigartige Ocean Data Plattform (ODP) Technologie für die technische Zusammenführung und Auswertung aller Sensordaten auf dem Manöver bereit.
Im Rahmen der Challenge Weeks übernimmt north.io damit eine zentrale Rolle bei der Datenfusion: In einer sogenannten Data Fusion Cell werden Sensordaten aus zahlreichen unterschiedlichen Systemen zusammengeführt, synchronisiert und analysiert. Ziel ist es, aus den heterogenen Datenquellen ein gemeinsames und belastbares Lagebild zu erzeugen, um die Entscheidungsfindung staatlicher Stellen zu beschleunigen.
SeaSEC (Seabed Security Experimentation Centre) ist Teil der Northern Naval Capability Cooperation (NNCC), die im Dezember 2023 in Washington offiziell ratifiziert wurde. In diesem Rahmen intensivieren sechs nordeuropäische Staaten - Dänemark, Deutschland, Finnland, die Niederlande, Norwegen und Schweden - ihre Zusammenarbeit im Bereich maritimer Infrastruktur und Sicherheitsfähigkeiten.
Ziel der Initiative ist es, industrielle, polizeiliche, militärische und technologische Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam zukunftsfähige Systeme zum Schutz maritimer Kritischer Infrastruktur zu entwickeln.
Im Zentrum der SeaSEC-Aktivitäten steht der Schutz Kritischer Unterwasser-infrastruktur (Critical Underwater Infrastructure, CUI). Öffentliche, private, polizeiliche und militärische Partner untersuchen gemeinsam, wie Datenkabel, Hafeneingänge sowie Energieplattformen in Nord- und Ostsee künftig resilienter gegen Angriffe geschützt werden können. Damit wird ein neu gedachter Public-Private-Partnership-Ansatz verfolgt, der polizeiliche und militärische Lagebilder, zivile Sensordaten und industrielle Expertise systematisch zusammenführt.
Die SeaSEC-Challenge-Weeks „Data2Sea2026“ in der Rostocker Bucht sind als maritime Erprobung unter realen Bedingungen konzipiert. Der Fokus liegt auf:
Die Ocean Data Plattform von north.io ermöglicht es dabei, Sensordaten aus unterschiedlichen Quellen zentral zu erfassen, zu verarbeiten und für Analyse sowie Lagebilddarstellung bereitzustellen.
„Der Schutz Kritischer Unterwasserinfrastruktur ist eine zentrale sicherheitspolitische Aufgabe für Nord- und Ostsee“, sagt Jann Wendt, Geschäftsführer von north.io. „Mit unserer Ocean Data Plattform schaffen wir die Grundlage, um Sensordaten aus verschiedensten Quellen sicher zu fusionieren und daraus ein belastbares Lagebild für Entscheider zu erzeugen - und das fast in Echtzeit.“
Die Teilnahme an SeaSEC unterstreicht die Rolle von north.io als Technologiepartner für maritime Datenintegration in internationalen Erprobungs- und Innovationsformaten. Bereits bei der Übung REPMUS 2025 in Portugal wurde die Ocean Data Plattform eingesetzt, um Sensordaten aus unterschiedlichen Systemen zusammenzuführen und auszuwerten.
Auch künftig wird north.io seine Expertise in datengetriebenen Plattformlösungen einbringen, um maritime Sicherheits- und Infrastrukturprojekte mit leistungsfähiger Datenintegration zu unterstützen.
north.io ist Lösungsanbieter für die Verwaltung, Verarbeitung und Analyse von Unterwasser-Sensor-Rohdaten. Maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Offshore-Windkraft, Vermessung, Verteidigung, Sicherheit und Behörden. Mit der Ocean Data Plattform entwickelt north.io skalierbare Lösungen für die Erfassung, Fusion und Analyse komplexer Sensordaten, für Anwendungen zum Schutz Kritischer Infrastruktur, der maritimen Sicherheit, sowie in komplexen Umwelt- und Infrastrukturprojekten.
Pressekontakt
north.io GmbH
Marie Orlowski
presse@north.io
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