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Sicherheit der Meere im Fokus: Maritimer Koordinator der Bundesregierung besucht north.io

Sicherheit der Meere im Fokus: Maritimer Koordinator der Bundesregierung besucht north.io

Kiel. Am 10. März 2026 begrüßte north.io den Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Dr. Christoph Ploß (CDU), am Unternehmenssitz im Wissenschaftspark Kiel. Der Besuch fand im Rahmen einer Küstentour durch Norddeutschland statt und stand ganz im Zeichen der maritimen Sicherheit und des Schutzes Kritischer Infrastruktur in Zeiten hybrider Bedrohungen.

Rückblick: Seit Mai 2025 ist Dr. Ploß Maritimer Koordinator der Bundesregierung im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). In dieser Funktion bildet er eine zentrale Schnittstelle für die Belange der maritimen Wirtschaft, insbesondere auch im Hinblick auf den Schutz maritimer Kritischer Infrastruktur (KRITIS). Dazu zählen Häfen, Offshore-Windparks, Unterwasserkabel, Pipelines sowie weitere Anlagen, die essenziell für die Energie- und Rohstoffversorgung Deutschlands sind. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Stärkung der Resilienz dieser Infrastrukturen gegenüber hybriden Bedrohungen und der besseren Koordination zwischen staatlichen, militärischen und privaten Akteuren.

Schlüsseltechnologie von north.io für den Schutz maritimer Infrastruktur

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Ocean Data Plattform (ODP) von north.io. CEO Jann Wendt stellte Dr. Ploß die datengetriebene Plattform als Schlüsseltechnologie für die maritime Sicherheitsarchitektur vor.

Die Ocean Data Plattform ermöglicht die sichere Integration und Fusion heterogener Sensordaten - von Unterwassersensorik über unbemannte Systeme (UxV) bis hin zu behördlichen und industriellen Datenquellen. Auf dieser Grundlage entsteht ein gemeinsames, interoperables Lagebild in nahezu Echtzeit. Gerade für den Schutz von Häfen, Offshore-Windparks, Unterseekabeln und Pipelines ist die Fähigkeit zur schnellen und verlässlichen Datenfusion entscheidend.

„Maritime Sicherheit beginnt mit einem belastbaren Lagebild. Unsere Ocean Data Plattform führt Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammen und schafft Transparenz dort, wo komplexe Bedrohungsszenarien schnelle Entscheidungen erfordern, etwa beim Schutz von Häfen oder Unterwasserkabeln“, erklärte Wendt. „Wir verstehen unsere Technologie als künftigen Baustein einer resilienten maritimen Sicherheitsarchitektur in Europa.“

Praxiserprobt bei REPMUS

Wendt berichtete zudem vom Einsatz der Plattform bei der internationalen Übung REPMUS 2025 (Robotic Experimentation and Prototyping using Maritime Uncrewed Systems) in Portugal. Dort wurde die Ocean Data Plattform bereits erfolgreich im multinationalen Umfeld genutzt, um Sensordaten unterschiedlicher bemannter und unbemannter Systeme in einer Data Fusion Cell zusammenzuführen und auszuwerten.

Dr. Christoph Ploß betonte die Bedeutung technologischer und digitaler Innovationen für die deutsche Sicherheitspolitik: „Der Schutz unserer maritimen Kritischen Infrastruktur ist eine zentrale Aufgabe für Wirtschaft und Staat. Häfen, Offshore-Windparks, Pipelines und Unterseekabel sind Lebensadern unserer Energie- und Rohstoffversorgung. Innovative Unternehmen wie north.io leisten mit datenbasierten Lösungen einen wichtigen Beitrag, um die Resilienz dieser Infrastrukturen gegenüber hybriden Bedrohungen zu stärken.“

Schleswig-Holstein als Standort für maritime Sicherheit und Innovation

Der Besuch verdeutlichte zugleich die besondere Rolle Schleswig-Holsteins als führenden Standort für maritime Wirtschaft, Offshore-Technologien und Sicherheitsforschung. Mit seiner starken maritimen Industrie, exzellenten Forschungslandschaft und der engen Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Deutscher Marine bietet das Land ideale Voraussetzungen, um innovative Lösungen für den Schutz maritimer Infrastruktur zu entwickeln und zu erproben.

north.io ist Teil dieses norddeutschen Innovationsökosystems und versteht sich als Technologiepartner für staatliche und industrielle Akteure, die maritime Sicherheit neu denken: datenbasiert, interoperabel und resilient.

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